3 Wochen Spieleentwicklung
Seit drei Wochen nun arbeite ich in einer Spieleentwicklungsfirma in Darmstadt und tja…was soll ich sagen? Bisher gefällt es mir eigentlich richtig gut. Ich glaube ich habe mich gut eingelebt und das fachsimpeln darüber, wie ich bei meinem aktuellen Projekt dies und das verwirkliche macht großen Spaß. Natürlich gibt es auch die Schattenseite… Ich habe mich nun gute zwei Wochen mit einem immer wieder auftretenden Bug beschäftigt, den ich bzw. wir uns nicht erklären konnten. Diese Woche hat sich mein Chef dann mal zwei Stunden Zeit genommen und wir haben gemeinsam Debug-Ausgaben bis zum erbrechen geprintet, bis wir letztendlich zu dem Schluß gekommen sind, das es logisch nicht nachvollziehbar ist, wie dieser Bug auftreten kann. Dennoch habe ich eine Lösung gefunden, ist zwar nicht gerade die Schönste, aber es funktioniert nun erstmal.
Am gestrigen Donnerstag fiel mir erneut ein Bug ins Auge und zwar an einer Stelle, von der ich dachte, sie würde bereits richtig funktionieren. Das Debuggen war sehr frustrierend, weil ich den Fehler eigentlich auf 3-4 Zeilen Code einschränkten konnte. Im Endeffekt hat dann eine Zeile Code, die mir an dieser Stelle logisch erschien das Problem gelöst.
Das war so ein typischer Moment: Wie kann das überhaupt funktionieren? *tipp tipp tipp* So, jetzt ist es logisch richtig, jetzt müsste es funktionieren. *test* Es funktioniert! Aber wieso hat es vorher fast genauso funktioniert? Das dürfte theoretisch gar nicht funktionieren…
Im Moment plage ich mich mit Grafiken und Animationen herum…ich glaube ich muss mir jemanden engagieren, der mir Grafiken bastelt….sonst bringen meine schönen Scripte überhaupt nichts.
Naja, aber zurück zum eigentlichen. Seit drei Wochen bin ich nun dort, ich habe mich gut eingelebt, komme mit allen gut zurrecht und ich lerne jeden Tag etwas neues, ganz besonders den Umgang mit der 3D Engine Unity 3D. Am Montag wird mein Bruder ebenfalls noch dazustoßen und dort sein Praxissemester zu vebringen. Vermutlich wird er sich erstmal in meinen Code einarbeiten dürfen, um mein aktuelles Projekt zuenden bringen zu können. Da freut er sich selbstverständlich schon riesig drauf.
Sechs weitere Wochen habe ich nun noch vor mir und ich bin gespannt, wie es mir geht, wenn ich dort fertig bin…ob ich es vermisse oder ob ich einfach erleichtert bin endlich wieder frei zu haben. Wenn mein Projekt fertig ist, werde ich selbstverständlich darüber informieren und ein paar Screenshots posten. Aber erwartet bloß nicht zuviel.
greez Web
Freut mich, das zu lesen.
Wie du siehst, kann das Studium dir niemals die Erfahrung geben, die du irgendwo in einer Firma bekommst. Auch wenn es unheimlich stressig ist, neben dem Studium zu arbeiten, solltest du dir mal überlegen, ob es nicht doch sinnvoll wäre, dauerhaft eine Anstellung als Student zu haben, um eben immer Sachen dazuzulernen, die dir auch das Studium erleichtern. :)
Mit diesem Gedanken, eine Anstellung neben dem Studium zu suchen, habe ich bereits gespielt, sofern es mein Stundenplan im nächsten Semester erlaubt :)
greez Web
Ich kanns dir nur empfehlen!